Review: Falk Tiger Geo

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Ich war auf der Suche nach einem einfachen Navi zum Nachfahren von Tracks und um im Zweifelsfall mit Hilfe einer Karte und Routenplanung navigiert zu werden.

Für Tracking und das Aufzeichnen von Daten (z.B. Herzfrequenz) nutze ich meinen Edge 25.
Für diesen Zweck schien der Falk Tiger Geo mehr als ausreichend. Großes Display, Karten an Board und ein mehr als interessanter Preis – da habe ich zugeschlagen. Einen Track übertragen und diesen Nachfahren, mehr brauche ich eigentlich nicht.

Hardware

lux_ansicht

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Verarbeitung und Anmutung sind sehr gut. Das Gehäuse wirkt gleichzeitig wertig und stabil.
Anschlüße und Erweiterungsmöglichkeiten sind im Prinzip wie bei meinem alten Falk Lux, es gibt einen USB-Anschluß sowie einen Einschub für eine SD-Karte unter einer Gummilippe zum Schutz von Nässe und Dreck. Dank des üppigen internen Speichers wird man die SD-Karte aber wohl eher selten brauchen.

Die beiligende Halterung wir mittels (ebenfalls beiliegenden) Kabelbindern befestigt und ist wirklich gut. Alles hält perfekt, auch auf ruppigen Trails, und lässt sich trotzdem kompfortabel per Seitlicher Tasten ein- und ausklinken. Das System ist hier das gleiche wie beim Konkurrenten Teasi und hört auf den Namen Click4Fix.

Software

Die Benutzeroberfläche ist eine getunte Version des Lux, und wirkt auf mich nicht sonderlich stimmig. Mittels Wisch-Gesten wird durch die Menüs und Datenseiten geglitten, was ich in der Praxis oft eher ungelenk fand, zumal die Reaktionsgeschwindigkeit eher mäßig ist.

An Funktionen ist alles an Board was ich brauche.
Die Navigation kann sowohl geführt als Route (mit Abbiegehinweisen in Form von Pieptönen) als auch nzr durch Nachfahren auf der Karte erfolgen. Um aktuive Navigation nutzen zu können muss ein Track in eine Route konvertiert werden. Enthält der Track Strecken die der Falk, bzw. die verwendete Karte, nicht kennt, wird umgeplant. Das sollte man sich bewusst sein, willl man nicht die schönsten Trails umfahren.

Insgesamt gibt es beim Thema Software noch viel Verbesserungspotential. Gerne friert während der Tour mal die Kartenansicht ein, was besonders toll ist wenn man ohne Abbiegehinweise unterwegs ist und dadurch eine Abbiegung verpasst. Verlassen und Rückkehr zur Kartenansicht behebt dieses Problem.

Noch nerviger ist das Verhalten, dass ich beim Anschluß an den PC erlebt habe. Der Tiger geht in den Dateiübertragungsmodus, und zeigt auf dem Bildschirm eine entsprechende Grafik an. Leider passierte es bei mir häufiger, dass er nach dem Entfernen des USB-Kabels diese Anzeige nicht mehr verlassen hat. Eine Bedieung des Gerätes (inkl. Ausschalten) ist nun unmöglich und man kann lediglich warten bis der Akku leer ist.
Man kann sich vorstellen welch großen Spaß ich hatte, als ich kurz vor einer Tour noch schnell den Track übertragen wollte.

Fazit

Hardware top, Software flop = Finger weg!
Durch die Aussetzer der Software für mich leider nicht verwendbar. Speziell das Problem mit der PC-Verbindung ist für mich ein no-go.

Das war’s schon?

Dieser Test ist völlig subjektiv und beleuchtet nur für mich relevante Punkte. Es gibt aber viele Leute die den Tiger auch schon getestet haben und evtl. ganzheitlicher betrachten. Hier ein paar Links dazu:

Falk Tiger Test bei GPSRadler

Test bei pocketnavigation.de

Test bei navigation-professionell

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