Erleben! (Pläne für 2017)

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Zugegeben, es ist noch ein wenig Zeit bis zum Jahreswechsel, trotzdem ist „die Saison“ quasi am Ende. Auch wenn man weiterfährt, große Pläne und Ziele für den Rest von 2016 zu schmieden lohnt sich auf jeden Fall nicht mehr.

Also schauen wir nach vorn, die nächste Saison. Meine Ziele für 2017 sind mit sportlichen Maßstäben nicht messbar, und das ist gut so.

Es gibt keine Kilometerzahl oder Segmentbestzeit die ich anstrebe.Ich möchte erleben!

Menschen, nicht Meter

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In der Rückschau waren in 2016 die schönsten Bikemomente wenn man gemeinsam auf Tour war, unabhängig davon ob das in großer Gruppe, oder nur zu zweit war.

Ich fahre gerne alleine, ich brauche das sogar regelmäßig, aber die Highlights sind das nicht; das waren die Haldentouren, die Touren im bergischen Land, die Touren mit Thorsten oder Timo und viele weitere gemeinsam gefahrene Kilometer.

Für mich, nicht für die Statistik

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Gleichzeitig habe ich in 2016 bemerkt, dass sportliche Ambition nichts für mich ist. Ursprünglich wollte ich zusammen mit Thorsten in diesem Jahr zum ersten Mal beim P-Weg teilnehmen, der aber dann aus gesundheitlichen Gründen passen musste. Ich war in jenem Moment froh darum eine gute Ausrede zu haben um auch nicht mitzufahren. Mir hatte die näher rückende Veranstaltung mehr und mehr die Freude am Fahren genommen, begann ich doch mich unter Druck zu setzen.

Mountainbiken ist für mich Ausgleich & Erholung, auch wenn es anstrengend ist, aber ich glaube ich möchte nicht, dass daraus Wettkampf wird. Den hat man bereits genug, auch ohne dass man das möchte.

 

Stay just a little bit longer

Neues wagen möchte ich aber trotzdem im nächsten Jahr, auch abseits von Zeitmessung und Startnummernausgabe. Ich möchte unbedingt eine Tour über mehrere Tage machen, und sei es zum Start nur mal ein Wochenende. Ideen und lose Absprachen gibt es dazu sogar schon, aber im Zweifelsfall würde ich sogar alleine fahren.

Ich habe auch schon drei Routen im Auge;

Von Breckerfeld einmal quer durchs Sauerland nach Korbach, ca. 150 km

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Die Route sollte in 3 Tagen machbar sein. Von meinem Heimatort aus geht es straight nach Osten, vorbei an Lüdenscheid, Neuenrade & Werdohl. Über Eslohe erreicht man schließlich Winterberg, das sich als Etappenort aus mehreren Gründen quasi aufdrängt. Im touristisch gut erschlossenen Sauerland sollte es genug Möglichkeiten für Rast und Übernachtung geben. Vom Etappenziel geht es dann mit der Bahn wieder zurück.

Bergischer Panoramasteig, ca 250 km

Eigentlich ein Premium-Wanderweg, aufgrund seiner schönen Lage und den positiven Berichten die ich im Netz dazu fand auch mit dem MTB interessant. Dass es eine durchgehende sehr gute Beschilderung gibt ist sicherlich kein Nachteil, und die gute Infrastruktur auch nicht. Bei Einstieg in Radevormwald würde auch diese Variante für mich fast keine Anreise bedeuten, und da es ein Rundweg ist auch ebenso wenig Rückfahrt.

Gegen den Panoramasteig als Premierentour spricht aber die Länge. Bei den reichlich vorhandenen Steigungen ist für mich mit weniger als 5 Tagen zu planen wenig sinnvoll.

Ans Meer !, ca. 300 km

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Ob ein MTB das richtige Gefährt ist für eine solche Tour kann man sicherlich diskutieren, aber das muss ja kein Hindernis sein. Einfach mal mit dem Rad ans Meer zu fahren, stelle ich mir allein aufgrund des Gefühls das man dabei hat, toll vor.

Da auf den 300 km „nur“ gute 1000 hm zu bewältigen sind, sollte es möglich sein in 3 Tagen an der Küste anzukommen, auch wenn ich mir das stundenlange Flachlandpedalieren ein wenig öde vorstelle.

Was später aus den Plänen wird bleibt abzuwarten, aber der Fokus ist gesetzt, Jetzt muss nur noch 2017 werden, und Frühling 😉

 

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2 Bemerkungen

  1. Thorsten sagt

    Ans Meer… Ohhhh *träum*
    Toller Beitrag und in vielen Punkten stimme ich dir zu.

  2. Haard Rocker sagt

    Das klingt doch nach einem spannenden Jahr 2017. Wenn es terminlich machbar ist, bin ich gerne mit dabei! Der Terminkalender wird nächstes Jahr wohl gut gefüllt sein. Alle 2 Monate eine Haldentour, 4 Jahreszeiten rund um Breckerfeld, 3 mehrtägige Touren und mindestens eine „ROCK HAARD – Tour“ mit den GLG wird es hoffentlich auch geben? Ich denke da muss ich bei meiner Frau erstmal einen Urlaubsantrag einreichen 😉

    Zur Rückschau: das mit dem alleine und gemeinsam sehe ich ganz genauso. Habe mich auf die gemeinsamen Fahrten immer tierisch gefreut und das warem auch immer die Highlights, aber das alleine fahren brauche ich zur Entspannung genauso – ich denke die gesunde Mischung macht es aus…

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