Westfalia bikelander Fahrradträger im Test

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Vor ein paar Wochen erhielt ich die Möglichkeit einen Radträger zu testen der hoffentlich dieser Odyssee ein Ende zu setzen vermag, und nicht einfach nur zusätzlichen Platz in der Garage belegt – den Bikelander von Westfalia (nicht zu verwechseln mit dem Werkzeug-Händler).

Noch ein Hinweis vorab, ich werde in meinem Bericht nicht auf alle technischen Spezifikationen eingehen, dafür verweise ich auf die offizielle Herstellerseite. Wer keine Lust auf lange Leserei hat, scrollt einfach runter zu „Fazit“.

Hast du schon wieder was bestellt?

Bei der Arbeit erreichte mich die Nachricht meiner Frau dass ein Paket für mich gekommen sei. Aber ein Fahrradträger könne es nicht sein, dafür ist es zu klein. Als ich nach Hause kam war das auch mein erster Gedanke. Nachdem ich den Adressaufkleber entdeckt hatte wusste ich dass es der Träger sein musste, aber ich befürchtete endloses Zusammenbauen aus zahllosen Einzelteilen.

Auspacken! Ausprobieren!

Ich hatte mich geirrt, einen Zusammenbau gab es im Prinzip nicht, mehr ein auseinanderklappen und anbringen. Nach 10 Minuten hing der Inhalt des Kartons als einsatzfähiger Fahrradträger an meinem Auto. Ich war wirklich begeistert. Der Eindruck von Verarbeitung und Materialqualität war sehr gut. Vergleichbar in etwa mit den besseren Modellen von Thule.

Die oberen Halterungen für den Rahmen sind nicht fest am Träger angebracht, sondern lassen sich flexibel montieren, so dass man für verschiedene Rahmengeometrien eine sichere Befestigung findet. Die Zangen sind rahmen-schonend dick gummiert.

Ich hatte ein wenig Sorge um meinen Karbon-Rahmen im Zusammenhang mit Druck dieser Art, man muss jedoch nur ganz leicht festdrehen um einen sicheren Halt zu erhalten.

Der erste Einsatz

Nach den ersten Trockenübungen in der Garage feierte der Bikelander bei der Haard-Rocker-Tour Premiere. Fast hätte ich das Kennzeichen vergessen, das lies sich zum Glück ohne Schrauben schnell einsetzen und arretieren.

Während der Fahrt blieb der Träger sehr unauffällig, was in diesem Fall positiv zu verstehen ist. Kein Klappern, Wackeln oder Ähnliches. Ich bin generell ja immer etwas ängstlich, hier bestand kein Grund dazu.

E-Bike-ready

Um einen möglichst aussagekräftigen Test zu bekommen bat ich meine Eltern den bikelander zu testen. Anforderung ist hier der Transport zweier E-Bikes. Auch hier war die Rückmeldung durchgehend positiv, besonders die Verarbeitung hatte beeindruckt. Das einfache Handling musste nicht erwähnt werden, sondern war an fehlenden Rückfragen dazu erkennbar.

WICHTIG!

Ich habe das getestete Produkt vom Hersteller zur Verfügung gestellt bekommen, weshalb ich ehrlich versuchte habe jeden negativen Punkt den ich finden konnte herauszuarbeiten. Obige Meinung ist demanch noch weniger objektiv als normalerweise 😉

Dieser Beitrag lag nun monatelang in meinem Entwürfe-Ordner, und auch wenn er eigentlich nicht fertig ist, wollte ich dennoch nicht länger damit warten meine Meinung über dieses tolle Produkt zu veröffentlichen.

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